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Bouldern
im Tessin
von: Max Weninger
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Als die "Sonnenstube" der Schweiz wird das Tessin
oft bezeichnet. Und durch die Lage südlich der Alpen
herrscht dort wirklich fast schon ein Italienisches Klima.
Diese Lage sorgt auch dafür das man hier manchmal
schon im Februar und März wunderbar Bouldern kann.
Und wenn im Norden bei uns absolutes Schmuddelwetter herrscht
ist es dort oft sonnig und warm.
Es ist immer wieder eine Überraschung wenn man nach
5h Fahrt im strömenden Regen durch den San Bernadino
Tunnel kommt und plötzlich das wunderbarste Wetter
herrscht.
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Es gibt es zwei Hauptgebiete:
Cresciano und Chironico
Beide Gebiete sind nur ca. 30min fahrt entfernt. Das heißt
man kann problemlos je nach Lust und Laune entscheiden wo man
Bouldern will. Und in beiden Gebieten gibt es auch viele leichte
Probleme damit auch Anfänger auf ihre Kosten kommen.
Ein Crashpad ist sehr zu empfehlen schon allein wegen der vielen
Kastanien die zwischen den Blöcken wachsen. Wer schon mal
mit dem Hintern in einer Mischung aus Laub und Kastanienschalen
gelandet ist kann sich vorstellen wie unangenehm das ist. Das
Absprunggelände reicht von "sehr gut" bis zu "der
absolute Horror".
Die folgenden Bezeichnungen der Sektoren bezieht sich auf den
Führer von Harald Röker.
http://www.tmms-verlag.de/blocheart.asp
Die Boulder sind fast immer mit kleinen Pfeilen markiert.
Anfahrt Allgemein
- Von Salzburg am besten über München - Lindau -
Chur - San Bernadino - Bellinzona.
- Oder alternativ Salzburg
- Innsbruck - Arlberg - Chur - San Bernadino - Bellinzona.
Zeit ca. 5-6h von Salzburg
Ist das ältere der Gebiete und wurde International so richtig
bekannt nachdem Fred Nicole seine Spuren dort hinterlassen hat
z.B. durch "Dreamtime".
Zufahrt
Erste Ausfahrt Bellinzona nehmen und dann der Landstraße
Richtung Gotthard bis nach Cresciano folgen. Im Ort auf der Eisenbahnbrücke
(Bushaltestelle) rechts abbiegen.
Durch den Ort dann und gleich bergauf zwischen einigen Häusern
durch auf einer SEHR schmalen Straße durch zwei Kehren
und durch 2 Tunnel bis zu einer Art Bergdorf. An diesen Häusern
vorbei bis zur der nächsten Rechtskehre wo links ein alter
Steinbruch ist. Dort möglichst platzsparend parken.

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Das Übernachten auf
dem Parkplatz ist verboten wird aber im Moment NOCH toleriert!
Das ist natürlich keine Garantie das dies so bleibt!
Also alles auf eigene Gefahr! Und an den Wochenenden ist
der Platz fast immer sehr schnell voll!
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Zugang
Der Straße weiter folgen, an der ersten Abzweigung kann
man nach links (an Holzseilbahn-Talstation vorbei) auf einen
alten, zum Teil mit Steinplatten befestigten Weg. Diesem 10-20
Minuten folgen und man gelangt direkt in die hinteren Sektoren
(ab Sektor V).
Ansonsten der Straße folgen, oben Linkskehre, an einem
eingefassten Bach rechts ab auf Stufen den Hang hoch. Dem Weg
etwa 5 Minuten direkt zum Sektor II ("Grotte des Soupirs")
folgen. Vom Steinbruch aus sieht man ein gelbes Gestell auf dem
Fels stehen. Dort ist Sektor II.

Von hier kommt man auch zu den anderen Gebieten, indem man immer
den Hang parallel auf ausgetretenem Trampelpfad quert (nicht
dem ansteigenden mit Steinplatten versehenen Weg folgen). Bei
einer markanten Traverse geht’s in ein kleines Tal und
kurz darauf zum Sektor V. Man kommt direkt bei einer Traverse
(mit hellblauem Pfeil markiert) an.
Hier geht rechts hoch wieder ein mit Steinstufen versehener
Weg zu einer Terrasse mit einigen schönen Bouldern (Sektor
IV).
Vom Sektor V leicht abwärts weiter kommt man auf einen
breiten Weg (direkter Weg vom Steinbruch). Diesem immer folgen,
und man erreicht zuerst einige eher einzeln stehende Blöcke,
dann ein größeres Gebiet mit 2 ganz großen Brocken
(Sektor VII - "La Boule").
Weiter hinten gibt es noch 2 kleinere
Sektoren mit jeweils etwa 10 Problemen.
Noch einige Minuten
weiter erreicht man
ein Blockfeld mit mittlerweile auch einigen Problemen
(Sektor X).
Noch weiter gelangt man nach Osogna ("Rêve
de Mario").
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Führte lange ein Schattendasein neben dem großen
Bruder Cresciano aber die Brüder Tresch und vor allem auch
David Graham haben dort in den letzten Jahren viele harte Boulder
erschlossen.
Zufahrt
Gotthardautobahn Ausfahrt Faido/Lavorgo.
Dann auf der Landstraße
wieder ein Stück Südwärts Richtung Bellinzona.
Durch Lavorgo hindurch und kurz danach rechts ab über
eine Brücke Richtung Nivo/Chironico. Durch Nivo hindurch
und in Serpentinen den Hang hoch bis nach Chironico. Bevor
man noch in den eigentlichen Ort hineinfährt, zweigt
eine Art Umgehungsstraße links ab.
Für den Sektor
V "Freak" muss man sich möglichst nahe dieser
Abzweigung einen intelligenten Parkplatz suchen. Soll heißen
das man niemandem in der Einfahrt stehen! Alternativ
kann man auch bei einer der letzten Rechtskurven links
bei einem
Weg vor einer Schranke parken und von unten zu diesem
Sektor laufen.
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Zu den anderen Sektoren folgt man der "Umgehungsstraße",
bis kurz vor eine T-Kreuzung rechts ein Parkplatz ausgeschildert
ist. An der T-Kreuzung geht’s geradeaus zu einer Art
Dorfplatz mit einer Quelle bei dem man auch recht gut parken
kann. Bei
der Kirche gibt es auch noch einige wenige Parkmöglichkeiten
die man aber nur im Notfall verwenden sollte (siehe unten).
Auch bei der kleinen Kapelle kann man Parken wenn sonst alles
voll
ist.
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- Das ganze Gebiet ist auf Privatgrund!
- Nicht nach hinten fahren!
- Kein Übernachten!
- Kein Feuer! Auf gar keinen Fall!!!!!
- Im Dorf auf dem ausgeschilderten Parkplatz parken!
- Kein Parken bei der Kapelle neben der Kirche, das ist
ebenfalls Privatgrund!
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Zugang
1.) Sektoren I-IV
An der Kirche und an einer kleinen Kapelle vorbei. Noch
wenige Meter weiter auf der Straße, dann links ab
auf Feldweg. Diesem ein gutes Stück bis zur 2.Steinhütte
folgen. Dort links unten ist "La Soucoupe" Noch
ein Stück weiter kommt linker Hand eine eingezäunte
Weide mit einer weiteren Hütte. |
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Dahinter sind einige weitere Probleme. Ansonsten den Weg etwas
weiter, dann rechtshaltend den Hang hinab direkt ins Hauptgebiet.
Die meisten Boulder liegen links vom Weg.
2.) Sektor V Etwa 50 Meter nach der Abzweigung
auf die Umgehungsstraße zweigt links ein Weg ab, die
sich in einer langgezogenen Linkskehre um den gesamten Hügel
zieht und direkt in die Sektoren führt.
Von unten, folgt man einem Weg immer ansteigend oberhalb
von großen Blöcken
und alten Steinbrüchen, die dann zu einem schmalen, kaum sichtbaren und
leicht zu verfehlendem Pfad wird.
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Übernachtung
Wer eine
gute Nase hat der findet in der Gegend rund um Chironico
genug Plätzchen wo man
wunderbar pennen kann. Ich werde euch jetzt natürlich
nicht die besten Plätze auf die Nase binden. Also
rechtzeitig umschauen.
Zusätzliche Informationen
Hompage des Schweizer Wetterdienstes. Hat bei mir bisher
IMMER gestimmt! ..hier»
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